17.10.25
Wie aus meinem kleinen Canva-Hobby ein Etsy-Business mit über 200.000 € Umsatz wurde
Ich war schon immer kreativ. Nicht aus Ehrgeiz, sondern weil es mich runterbringt. Wenn ich gestalte, kann ich abschalten. Der Kopf wird still, der Alltag rückt in den Hintergrund, und plötzlich entsteht etwas Schönes. Ich glaube, genau das ist das Magische an Kreativität: Sie holt dich ins Jetzt.

Charlotte Küster
Etsy Expertin
Mein erstes „Designprogramm“ – auf einer gebrannten CD-ROM
Ich war 14, als ich zum ersten Mal mit Design in Berührung kam. Mein damaliger Schulfreund hatte mir eine CD-ROM gebrannt (ja, für alle jüngeren Leser:innen: das war so eine runde Scheibe, die man in den Computer schiebt, um Programme zu installieren 😅). Darauf: Photoshop. Ich erinnere mich noch, wie ich das erste Mal das Programm öffnete – und völlig erschlagen war. So viele Buttons. So viele Möglichkeiten. Ich hatte keine Ahnung, was ich tat. Also habe ich es für das genutzt, was jede 14-Jährige damals getan hätte: Pickel retuschieren. 😬 Ich bearbeitete Fotos von meinen Freundinnen, machte unsere Haut glatter, unsere Augen heller – und fand’s einfach faszinierend, was man mit ein paar Klicks verändern kann. Das war mein erstes Mal Design – und irgendwie war’s Liebe auf den zweiten Blick.
Kreativität wurde mein Ausgleich
In den folgenden Jahren blieb Design immer ein Teil meines Lebens. Nicht beruflich, einfach als Hobby. Wenn eine Freundin heiratete, war ich die, die die Einladungskarten gestaltete. Zu Weihnachten gab’s immer selbst entworfene Grüße. Ich brauchte kein Publikum dafür. Das war mein Rückzugsort – ein Platz, an dem ich die Zeit vergessen konnte.
Dann kam Canva – und plötzlich war alles möglich
Vor etwa sechs Jahren stieß ich auf Canva. Und ich schwöre, es war Liebe auf den ersten Klick. Nach Jahren mit Photoshop fühlte es sich an, als würde ich plötzlich ein leichtes, intuitives Programm in der Hand halten, das mich verstand. Kein kompliziertes Werkzeug – sondern etwas, das Kreativität einfach machte. Und bezahlbar. Vorlagen halfen mir, ins Gestalten reinzukommen. Schriften, Farben, Layouts – alles so klar, so inspirierend. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl: Ich kann einfach loslegen. Ich brauche keine Ausbildung, keine teure Software, kein Studio. Ich konnte einfach gestalten.
Der Gedanke an „Selbstständigkeit“ – damals noch weit weg
2019 keimte in mir dieser Wunsch auf, „irgendwas Eigenes“ zu machen. Ich war aber fest überzeugt: Selbstständigkeit = Businessplan, Angestellte, Steuern, Bürokratie. Ein riesiger Berg an Pflichten. Kein bisschen Kreativität. Ich dachte, ich müsste direkt eine ganze GmbH gründen, um ein Business zu haben. Ich war überzeugt, Business sei etwas für andere Leute – die mit den Excel-Tabellen, PowerPoint-Präsentationen und großen Büros. Und ich? Ich war einfach die, die schöne Designs macht. Das konnte ja kein echtes Unternehmen sein … oder?
Und dann sah ich dieses Video auf YouTube…
Es war ein ganz normaler Abend. Ich lag auf dem Sofa, wollte eigentlich nur ein bisschen Inspiration finden – und bin auf ein amerikanisches Ehepaar gestoßen, das von seinem Etsy-Business erzählte. Sie erklärten, wie sie ihre Canva-Designs über Etsy verkaufen – mit Hilfe von sogenannten Print-on-Demand-Druckereien, die alles übernehmen: Druck, Versand, Verpackung. Ich saß da mit offenem Mund. Das war das erste Mal, dass ich dachte: „Moment. Das… könnte ich auch.“ Also habe ich’s probiert.
Von 0 € auf 200.000 € – mit Canva, Etsy & Neugier
Ich öffnete Canva, entwarf meine ersten Motive und meldete meinen Etsy-Shop an. Ich hatte keine Ahnung, wie das laufen würde. Ich wollte einfach sehen, was passiert. Ich lernte Schritt für Schritt: Wie man Nischen findet (und warum kleine Nischen oft die größten Chancen haben). Wie man ein gutes Produktbild baut (Kontrast, kein Falten-Mockup, Personalisierung sichtbar). Wie wichtig Titel, Tags und Keywords sind (ja, Etsy ist eine Suchmaschine!). Und nach kurzer Zeit: der erste Verkauf. Dann der zweite. Dann die ersten 100. Und heute – zwei Jahre später – über 200.000 € Umsatz. Das, was als kreative Spielerei begann, wurde zu einem echten Business. Und das Beste: Es fühlt sich bis heute nicht nach „Arbeit“ an.
Warum ich die Etsy Masterclass gegründet habe
Weil ich genau weiß, wie viele kreative Menschen da draußen sitzen – mit Ideen, mit Leidenschaft, mit Talent – und trotzdem glauben, sie könnten „damit nichts anfangen“. Als ich angefangen habe, gab es keine deutschen Inhalte zu diesem Thema. Ich fand YouTube-Videos aus den USA, in denen Etsy-Seller von ihren Erfolgen erzählten, aber im deutschsprachigen Raum? Nichts. Keine Erklärungen, keine Schritt-für-Schritt-Anleitungen, kein System, das wirklich greifbar war. Also hab ich beschlossen: Wenn es das nicht auf Deutsch gibt, dann mach ich es selbst. Ich wollte all das Wissen, das ich mir mühsam zusammengesucht hatte, einfach und verständlich weitergeben. Ohne Fachchinesisch. Ohne trockene Business-Sprache. Einfach so, dass es jede*r versteht, die oder der gern kreativ ist – und wissen will, wie man daraus etwas Eigenes aufbauen kann. In der Lottismasterclass zeige ich Schritt für Schritt genau das:
  • Wie du eine rentable Nische findest (Score > 50)
  • Wie du 10 Designs pro Nische erstellst – mit System, nicht aus Zufall
  • Wie du 100 Produkte hochlädst, deine Statistik nach 30 Tagen auswertest und gezielt skalierst
Kein Raten, kein Verzetteln – nur klare Zahlen, kreative Umsetzung, sichtbare Ergebnisse.
Wenn du dich darin wiedererkennst…
Wenn du beim Gestalten abschaltest. Wenn du es liebst, Farben zu kombinieren. Wenn du dich jedes Mal ein bisschen freust, wenn etwas einfach schön geworden ist – Dann steckt in dir genau das, was du brauchst, um daraus etwas Eigenes zu machen. Du musst nicht alles wissen. Du musst nur anfangen. Ich hab damals mit einer einfachen Checkliste gestartet – und daraus wurde ein Etsy-Shop, der heute Menschen auf der ganzen Welt erreicht. Vielleicht ist das hier dein Zeichen, dass du’s einfach mal ausprobierst.
Dein erster Schritt
Ich hab die kostenlose Shop-Checkliste erstellt, mit der du sofort starten kannst. Da steht genau drin, was du brauchst, um dein erstes Canva-Design auf Etsy zu bringen – ohne Stress, ohne Fachchinesisch, ohne Druck. 👉 Kommentiere „CHECKLISTE“ oder hol sie dir direkt über den Button. Dann siehst du, dass zwischen deinem Hobby und deinem ersten Verkauf weniger als eine Woche liegen kann. Und wer weiß – vielleicht erzählst du in zwei Jahren deine eigene Story. Mit deinem Namen im Etsy-Shop. Und einem kleinen Ka-Ching auf dem Handy. 💕
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